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DFG Netzwerk "Räumliche Mobilität in der Zweiten Moderne. Freiheit und Zwang bei Standortwahl und Verkehrsverhalten"
Das Forscher/innennetzwerk wurde 2007 nach einem Workshop am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung unter dem Titel „Urbanität und Mobilität. Residenzwahl in der Zweiten Moderne" gegründet (Discussion Paper (PDF, 122,0 KB)). Seit 2008 wird es von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Die Absicht besteht darin, die in Deutschland disziplinär versprengten theoretischen und empirischen Zugänge der jüngeren Forschung zu den Themenfeldern Standort- bzw. Residenzwahl und Verkehrsverhalten aufeinander zu beziehen. Angestrebt wird ein regelmäßiger Austausch der Forscherinnen und Forscher zu diesem komplexen Zusammenhang. Den gemeinsamen konzeptionellen Bezugspunkt bildet die modernisierungstheoretische Begründung zunehmender sozialer Differenzierung und Individualisierung in der wissensbasierten Dienstleistungsökonomie. Ein zentrales Ziel des Netzwerkes ist die Bildung eines dauerhaften Arbeitszusammenhangs und die Beantragung und Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte, um ein wichtiges, bisher allerdings vernachlässigtes Thema auf der sozialwissenschaftlichen Agenda zu positionieren. Zu diesem Zweck werden sich die Mitglieder bis 2011 zweimal im Jahr zu Tagungen zusammentreffen, wo das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird.